When life gives you limewire…

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Gulli meldet:

Der US-amerikanische Verband der Plattenindustrie fordert vom Betreiber der Filesharing-Software LimeWire 72 Billionen US-Dollar Schadenersatz.

Erste Reaktion: da hat Gulli doch das englische “billion” (Milliarde) direkt übernommen. Wen haben die denn als Quelle? Ah, hier, businessinsider.com. Und wir stellen fest:

The RIAA believes filesharing site LimeWire owes them an estimated $72 trillion dollars, according to NME.com. You read right. That’s trillion with a “t.”

Nein, tatsächlich. $ 72.000.000.000.000… pro Download, der über Limewire angeblich abgewickelt wurde, wohl $ 150.000, d.h. sie rechnen mit 480.000.000 Downloads… das ist übrigens ungefähr 72 mal die Masse an Dollar, die an Bargeld im Umlauf ist.

Hundertfuffzigtausend schlappe Dollar für einmal eine Datei irgendwo herkopieren. Wow. Naja, wie ich immer sage: wer ein bisschen was haben will, muss viel fordern. Aber das? Oder sind das individuelle Dateien? Muss mal ausrechnen, was meine externe Festplatte wert ist. Vielleicht gleich bei eBay einstellen…

Von: Mo am um Uhr. RSS 2.0 feed zu diesem Eintrag.

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